Eine schlechte Google-Ads-Agentur kostet Sie doppelt: einmal das Budget, das für schlecht gebaute Kampagnen verschwendet wird, und ein zweites Mal die Kunden, die Sie gehabt hätten, wenn Sie mit jemand Seriösem gearbeitet hätten. Die gute Nachricht: Sie können 90% der schwachen Agenturen mit 7 Fragen ausschließen, bevor Sie etwas unterschreiben.

1. „Bleibt das Konto meins?”

Die richtige Antwort ist ja, immer. Manche Agenturen bauen die Kampagnen im eigenen MCC-Konto und geben Ihnen keinen echten Zugriff — damit Sie nicht gehen können. Wenn Sie „lassen Sie uns das machen, wir kümmern uns um alles” hören, fordern Sie ausdrücklich Admin-Zugriff auf IHR Konto. Die Daten, die Historie und das Lernen des Algorithmus müssen bei Ihnen bleiben.

2. „Wie wird das Honorar berechnet — fix oder Prozentsatz des Budgets?”

Das Modell „Prozentsatz der Ausgaben” hat ein grundlegendes Problem: Der Anreiz der Agentur ist, mehr auszugeben, nicht profitabler. Ein fixes Honorar oder eines, das an die Arbeit statt an die Ausgaben gekoppelt ist, gleicht die Interessen ab. Fragen Sie direkt und hören Sie, ob die Antwort klar oder ausweichend ist.

3. „Was berichten Sie — und woran messen Sie mich?”

Wenn der Bericht voller Impressionen, Klicks und CTR ist, aber Kosten pro Lead, Kosten pro Kunde und zugeordneter Umsatzfehlen, lenkt die Agentur Sie von den einzigen Zahlen ab, die zählen. Fordern Sie ein Musterbericht vor der Unterschrift.

Einfache Regel: eine gute Agentur spricht in Geld und Kunden, eine schwache in Impressionen und „Awareness”.

4. „Wer verwaltet mein Konto tatsächlich?”

Viele Agenturen verkaufen mit einem Senior und liefern mit einem Junior, den Sie nie sehen. Fragen Sie, wer das Konto täglich anfasst, mit wem Sie bei einem Problem sprechen und wie oft. Bei kleinen Firmen ist die beste Antwort oft: „dieselbe Person, die Ihnen gerade antwortet”.

5. „Wie prüfen Sie, dass das Tracking korrekt ist?”

Hier versteckt sich der teuerste Fehler. Wenn das Tracking Conversions falsch zählt, optimiert Googles Algorithmus auf Kunden, die nicht existieren — und Sie zahlen monatelang dafür. Eine seriöse Agentur prüft das Tracking vor jeder Optimierung: server-side Conversions, echte Bestellwerte, Consent Mode.

6. „Was passiert in den ersten 30 Tagen?”

Die gute Antwort ist strukturiert: Audit, Tracking-Reparatur, Restrukturierung, erste Tests. Die schlechte Antwort ist „wir starten die Kampagnen und sehen weiter”. Das Fehlen eines klaren Plans für den ersten Monat ist das Zeichen, dass es keinen Prozess gibt, nur Improvisation.

7. „Können Sie mir Ergebnisse für Unternehmen wie meines zeigen?”

Fordern Sie keine generischen „Erfolgsgeschichten”, sondern Ergebnisse aus einer Branche oder einem Geschäftsmodell, das Ihrem nahekommt. Eine Agentur mit echter Erfahrung gibt Ihnen konkrete Zahlen und Kontext, nicht nur Kundenlogos auf einer Folie.

Die Warnsignale, bei denen Sie fliehen sollten

  • Garantien für Positionen oder „erste Seite in X Tagen” — in Ads zahlen Sie für die Position, also ist die „Garantie” nur Budget; in SEO ist es schlicht eine Lüge.
  • Ein 12-Monats-Vertrag ohne Probezeit — eine ihrer selbst sichere Agentur akzeptiert ein bis zwei Monate Test.
  • Die Weigerung, Ihnen Kontozugriff zu geben.
  • Berichte, die den Gewinn nie erwähnen.

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